
Nur was ankommt, kann wirken: Die Bedeutung der Bioverfügbarkeit von Mikronährstoffen
Bioverfügbarkeit bezeichnet, wie schnell und in welchem Umfang ein Nährstoff vom Körper aufgenommen und an seinen Wirkort gelangt.
Einfach gesagt: Je höher die Bioverfügbarkeit, desto mehr des Mikronährstoffs kommt wirklich im Körper an und kann dort seine Wirkung entfalten.
Das ist entscheidend – besonders für gesundheitsbewusste Menschen über 40, aktive Sportler oder gestresste Manager, die auf optimale Nährstoffversorgung angewiesen sind. Denn Vitamine und Mineralstoffe können ihre Aufgaben nur erfüllen, wenn der Körper sie effektiv aufnimmt.
Warum ist hohe Bioverfügbarkeit so wichtig?
Maximale Nährstoffwirkung: Eine hohe Bioverfügbarkeit sorgt dafür, dass ein größerer Anteil des eingenommenen Mikronährstoffs tatsächlich im Blutkreislauf landet und von Zellen genutzt wird.
Mehr aufgenommenes Vitamin = mehr Nutzen für Gesundheit, Energie und Leistungsfähigkeit. Beispiel: Häm-Eisen aus Fleisch wird zu etwa 15–35 % absorbiert, während Nicht-Häm-Eisen aus Pflanzen nur zu ~2–20 % aufgenommen wird
Fazit: Hoch bioverfügbare Formen liefern messbar mehr Eisen, was insbesondere für Menschen mit erhöhtem Bedarf (z.B. Frauen über 40 oder Ausdauersportler) wichtig ist.
Vermeidung von Defiziten: Mit dem Alter oder bei erhöhtem Stress nimmt die Aufnahmekapazität oft ab. Studien zeigen etwa, dass Menschen über 65 tendenziell weniger Zink aufnehmen als Jüngere – u.a. weil bestimmte Lebensmittelbestandteile wie Phytate die Absorption hemmen.
Eine hohe Bioverfügbarkeit kann helfen, solche Barrieren zu überwinden und Mikronährstofflücken zu schließen.
Effizienz: Was nützt ein hochdosiertes Vitaminpräparat, wenn der Körper es kaum verwerten kann? Nur gut verfügbare Nährstoffe gewährleisten, dass die zugeführte Menge nicht ungenutzt verpufft. Auf den Punkt gebracht: Nahrungsergänzung wirkt nur, wenn der Wirkstoff ankommt.
Warum sind manche Produkte schlecht bioverfügbar?
Nicht alle Nahrungsergänzungen sind gleich – es gibt große Unterschiede, wie gut der Körper die enthaltenen Nährstoffe aufnehmen kann. Typische Gründe für geringe Bioverfügbarkeit sind:
Minderwertige Verbindungen: Viele preisgünstige Präparate setzen auf Formen, die vom Körper schlecht gelöst oder verwertet werden. So kann die Bioverfügbarkeit von Mineralien stark variieren: Zink z.B. wird in Form von Zinkoxid kaum aufgenommen, während organische Salze wie Zinkcitrat oder -gluconat deutlich besser bioverfügbar sind.
Eine Studie fand etwa heraus, dass Zink-Bisglycinat die Zinkaufnahme um 43 % höher steigert als die gängige Zinkgluconat-Form.
Ähnlich gilt: Magnesiumoxid liefert nur einen Bruchteil des Magnesiums an den Körper, während hochwertigere Verbindungen (z.B. Magnesiumcitrat oder -malat) wesentlich effizienter resorbiert werden – was spürbare Unterschiede bei Muskel- und Nervenfunktionen machen kann.
Ungünstige Darreichungsform: Wie ein Nährstoff formuliert ist, beeinflusst seine Aufnahme. Beispiel Vitamin C: Ein Retard-Präparat, das Vitamin C über Stunden gleichmäßig freisetzt, kann der Körper viel besser ausnutzen als eine einfache Brausetablette, die den Wirkstoff auf einen Schlag liefert.
Bei langsam freigesetzten Vitaminen bleibt der Spiegel im Blut länger konstant, sodass Zellen kontinuierlich versorgt werden. Im Gegensatz dazu wird überschüssiges Vitamin C aus einer einmaligen hohen Dosis oft ungenutzt ausgeschieden. Ähnliches gilt für magensaftresistente Kapseln oder Mikrogranulate, die Nährstoffe an der richtigen Stelle freisetzen – fehlen solche durchdachten Formen, geht Potenzial verloren.
Fehlende Synergien: Mikronährstoffe benötigen teils Unterstützer, um optimal absorbiert zu werden. Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) sollte man z.B. mit etwas Nahrungsfett einnehmen, da sie so wesentlich besser vom Darm aufgenommen werden.
Vitamin D wiederum erhöht die Calcium-Aufnahme im Körper – ohne genügend Vitamin D kann ein Kalzium-Supplement seine Wirkung verfehlen. Vitamin C fördert die Resorption von Eisen erheblich.
Fehlt es, bleibt ein Teil des Eisens ungenutzt. Wenn Produkte solche Synergie-Effekte nicht berücksichtigen (etwa Eisen ohne Vitamin C, Calcium ohne Vitamin D etc.), bleibt die Bioverfügbarkeit suboptimal.
Störfaktoren in Nahrung und Lebensstil: Selbst hochwertige Präparate wirken schlechter, wenn zugleich Stoffe eingenommen werden, die die Aufnahme blockieren. Phytinsäure (Phytat) aus Vollkorn und Hülsenfrüchten kann Mineralstoffe im Darm binden – eine hohe Phytatzufuhr reduziert z.B. die Zink-Aufnahme um bis zu 45 %
Alkohol und Kaffee können die Resorption bestimmter Vitamine hemmen; so verschlechtert z.B. regelmäßiger Alkoholkonsum die Aufnahme von Vitamin B₁ deutlich.
Auch Medikamente (wie Säureblocker oder Antibiotika) und chronischer Stress können die Nährstoffverwertung beeinträchtigen. Produkte, die diese Faktoren nicht ausgleichen – etwa durch angepasste Dosierung oder spezielle Formeln – erzielen dann trotz hoher Dosierung kaum die gewünschte Wirkung.
Best Practices für eine hohe Bioverfügbarkeit
Worauf sollte man also achten, um Mikronährstoffe bestmöglich zu verwerten? Hier einige bewährte Strategien:
Hochwertige Nährstoffformen wählen: Setze auf bioaktive oder gut resorbierbare Verbindungen. Beispiele: Nutze Vitamin B₁₂ als Methylcobalamin statt Cyanocobalamin – so steht es dem Körper direkt zur Verfügung, ohne erst umgewandelt werden zu müssen.
Ähnlich ist Folat (Vitamin B₉) in Form von 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) sofort wirksam, während synthetische Folsäure erst umgewandelt werden muss. Bei Mineralstoffen bieten Chelate, Citrate oder Gluconate eine bessere Aufnahme als Oxide oder Carbonate.
Kurz: Ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt – Qualitätsverbindungen machen den Unterschied.
Synergien nutzen: Kombiniere Mikronährstoffe clever. Wähle Präparate, die wichtige Co-Faktoren gleich mitliefern, oder nimm passende Nährstoffe gemeinsam ein. Zum Beispiel: Vitamin D + Calcium für Knochengesundheit (Vitamin D erhöht die Calcium-Resorption.
Vitamin C + Eisen für die Blutbildung (Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme.
Ebenso solltest du fettlösliche Vitamine immer mit einer Mahlzeit mit etwas gesunden Fetten einnehmen (etwa Nüssen oder Avocado), damit der Körper sie optimal aufnehmen kann.
Solche Kombinationen maximieren die Bioverfügbarkeit auf natürliche Weise.
Hemmstoffe vermeiden: Achte darauf, kritische Nährstoffe nicht zusammen mit bekannten Hemmstoffen zu konsumieren. Beispielsweise sollte man eisenreiche Supplemente nicht direkt mit kaffeinhaltigen Getränken einnehmen, da Gerbstoffe die Eisenbindung stören. Wenn du viele Vollkornprodukte isst (Phytatquelle), plane genügend Abstand zu mineralstoffreichen Präparaten oder wähle Produkte, die die höhere Dosierung bereits berücksichtigen.
Ein einfacher Tipp: Nimm deine Vitamine idealerweise zu einer Hauptmahlzeit mit reichlich Gemüse und etwas Fett ein, aber trinke den Kaffee erst danach. So gibst du den Nährstoffen die besten Chancen, ungestört aufgenommen zu werden.
Optimierte Darreichungsformen nutzen: Moderne Technologien können die Nährstoff-Aufnahme verbessern. Time-Release-Kapseln (Retard) geben Vitamine über mehrere Stunden ab, was z.B. bei Vitamin C zu einer effizienteren Verwertung führt
Liposomale Formulierungen kapseln Wirkstoffe in winzige Fetttröpfchen, die leicht durch die Darmwand gelangen. Mikroverkapselte Granulate können Nährstoffe vor Magensäure schützen und erst dort freisetzen, wo sie gebraucht werden. Solche fortschrittlichen Formen sorgen dafür, dass mehr vom Nährstoff sicher ins Blut gelangt. Ein eindrucksvolles Beispiel ist die Kombination Curcumin + Piperin (schwarzer Pfeffer): Curcumin allein hat eine sehr geringe Bioverfügbarkeit, aber durch Piperin kann die Aufnahme drastisch erhöht werden – in einer Studie um 2000 %!
Dies zeigt, welches Potenzial in cleveren Rezepturen steckt.
Qualität der Produkte prüfen: Hoch bioverfügbare Supplemente erkennt man oft an transparenter Kommunikation der Hersteller. Achte auf Hinweise wie „hochdosiert und in aktiver Form“, „chelatiert“ oder „mikronisiert“. Vertrauenswürdige Hersteller lassen ihre Produkte zudem nach strengen Qualitätsstandards (z.B. GMP, HACCP) fertigen und vermeiden Füllstoffe, die die Aufnahme stören könnten. Im Zweifel lohnt ein Blick in Studien oder Herstellerangaben, die die Wirksamkeit ihrer Formulierung belegen. Wissenschaftlich getestete Bioverfügbarkeit (durch Labor- oder Humanstudien) ist ein guter Indikator dafür, dass du ein effektives Produkt in Händen hältst.
Nutrion.fit: Mikronährstoff-Granulate mit maximaler Bioverfügbarkeit
Nicht alle Nahrungsergänzungsmittel können bei der Bioverfügbarkeit mithalten – hier setzt Nutrion.fit an. Unsere innovativen Mikronährstoff-Granulate heben sich durch eine extrem hohe Bioverfügbarkeit von herkömmlichen Produkten ab.
Durch ein besonderes Herstellungsverfahren werden die Wirkstoffe so aufbereitet und eingebettet, dass dein Körper sie ähnlich wie natürliche Lebensmittel (z.B. Gemüse) erkennt, optimal aufnimmt und verwertet.
Der Vorteil: Die Nährstoffe kommen verlustfrei dort an, wo sie benötigt werden, in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt. Dein Körper erhält exakt das, was er braucht – herkömmliche Präparate können da meist nicht mithalten.
Unsere Produktlinien vereinen diese maximale Bioverfügbarkeit mit maßgeschneiderten Nährstoffmischungen für unterschiedliche Bedürfnisse:
WellAge Essentials: Speziell für Frauen und Männer ab 45 (“Best Ager”) entwickelt. Dieses Granulat vereint 29 sorgfältig abgestimmte Inhaltsstoffe – essenzielle Vitamine, Mineralien, Quasi-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe – für eine umfassende Versorgung in der zweiten Lebenshälfte.
Die Rezeptur unterstützt aktiv das Immunsystem, die Zellgesundheit und eine ausgeglichene Hormonbalance – entscheidende Faktoren, um sich vital und energiegeladen zu fühlen.
Besonderheit: Nährstoffe wie Vitamin B₆ zur Regulierung der Hormontätigkeit sowie Calcium und Vitamin D für starke Knochen sind in optimal verwertbarer Form enthalten, um altersbedingten Bedarf ideal abzudecken.
LeaderLife Balance: Die Lösung für einen stressigen Alltag. Dieses Produkt wurde für Personen mit hoher nervlicher und mentaler Belastung (z.B. Manager, Lehrer, Pflegekräfte) konzipiert. Es liefert gezielt Nährstoffe für das Nervensystem und die mentale Leistungsfähigkeit.
Enthalten sind u.a. B-Vitamine (stärken Nerven und Konzentration), ausreichend Magnesium (hilft bei Stressabbau und Muskelentspannung), Omega-3-Fettsäuren (fördern Gehirnfunktion und Fokus) und Bioflavonoide (antioxidativ zum Zellschutz).
Alles in hoch bioverfügbarer Form, um in Phasen von Dauerstress die nötige Unterstützung zu bieten. Qualität: Hergestellt in der Schweiz nach höchsten Reinheitskriterien, frei von unnötigen Zusatzstoffen – so wird Verträglichkeit und Wirksamkeit auch bei täglicher Einnahme sichergestellt.
Xtreme Performance: Entwickelt in Zusammenarbeit mit Profisportlern, richtet sich diese Nährstoffmischung an ambitionierte Athleten (ob Amateur oder Profi). 29 ausgewählte High-Quality-Mikronährstoffe liefern dem Körper alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, um Energie, Ausdauer, Fokus und Regeneration auf Top-Niveau zu unterstützen.
Ob im intensiven Training oder Wettkampf – die Granulat-Formel sorgt für schnelle Verfügbarkeit der Nährstoffe: für mehr Muskelkraft, längere Belastungsfähigkeit und eine beschleunigte Erholung nach dem Sport.
Durch die hervorragende Bioverfügbarkeit kann der Körper die zugeführten Substanzen unmittelbar in Leistung umsetzen. Für wen? Ideal für Sportler, die das Maximum aus sich herausholen wollen – vom Ausdauerathleten bis zum Motorsportler.
Alle Nutrion.fit Granulate sind 100% Swiss Made und nach strengen GMP-/HACCP-Standards produziert.
Dank der granulierten Darreichungsform lassen sie sich leicht in Wasser, Saft oder Joghurt einrühren – das gewährleistet eine schnelle Auflösung und eine effiziente Aufnahme im Verdauungstrakt. Selbstverständlich sind die Produkte frei von künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen sowie gluten- und laktosefrei, um die Verträglichkeit zu erhöhen.
Mehrwert für dich: Indem du auf die Bioverfügbarkeit achtest, stellst du sicher, dass jeder Mikronährstoff wirklich dort ankommt, wo er gebraucht wird. Das Ergebnis sind spürbare Vorteile für deine Gesundheit – vom gesteigerten Energieniveau im Alltag, besserer Konzentration unter Stress bis zur schnelleren Regeneration nach dem Training. Ein hoher Nährstoffgehalt allein reicht nicht aus; die Formel macht den Unterschied.
Halte deinen Körper optimal versorgt, indem du klug wählst: hochwertige Präparate mit hoher Bioverfügbarkeit. Deine Zellen werden es dir danken – für mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und Balance in anspruchsvollen Zeiten. Denn letztlich gilt: Du bist nicht nur, was du isst – sondern was dein Körper auch aufnehmen kann!
Quellen: Wissenschaftliche Studien und Herstellerangaben untermauern die genannten Fakten zur Bioverfügbarkeit und Qualität der Nutrion.fit-Produkte.
(siehe Verweise). Bei Fragen beraten wir gerne persönlich, damit du die für dich beste Nährstofflösung findest. Bleib vital und achte auf höchste Bioverfügbarkeit!